Cindy Schelhas - Fachverkäuferin war mein Wunsch......Lachen & Spaß gehören dazu...

Cindy Schelhas: war Verkäuferin bei der Steinofenbäckerei Vos

(Meister: Kai-Uwe Vos: verstorben: Januar 2019)

„Fachverkäuferin im Bäckerhandwerk- das war mein Wunsch….Lachen & Spaß gehörten dazu…..“

Man könnte fast meinen, das der Beruf der Verkäuferin so etwas wie Vorbestimmung für Cindy war. Ihre Mutti, ihre Schwester, ihre Tante waren und sind Verkäuferinnen. Aber, nicht in der Bäcker- und Konditorbranche.

Vielleicht war ja die erste Begegnung mit dem Beruf einfach ein Stück Neugier und das „….mal schauen, was das so ist-das Verkaufen.“ Der erste Schritt in die richtige Richtung.

Cindy: „Nach der Ferienarbeit bei meiner Mutti, die Kinderbekleidung verkaufte, war für mich doch klar, das ist nicht meine Richtung. Ich wollte etwas Interessantes verkaufen, etwas, was ich erklären kann, bei dem ich auch sehe, wie es hergestellt wird.

Im Prinzip gab es nur eine Richtung: Handwerk. Schnell stand fest, es muss das Bäckerhandwerk sein.“ Mit Leidenschaft und etwas aufgewühlt erzählt Cindy mir ihren Weg zur und als Fachverkäuferin.

Mit sympathischer Energie spricht sie von ihren ersten Schritten, die in der Bäckerei Döhnert (Neukölln) begannen. Hier lernte sie von 1991-93/94. Natürlich durfte sie in die Backstube, beobachtete wie Brote und Brötchen unter  Bäckerhänden Gestalt bekamen, lernte viel über die Eigenschaften von Zutaten und ihre Auswirkungen auf den Geschmack, begann darüber mit den Kunden zu sprechen.

Und ich wette, jeder Kunde verließ etwas klüger das Geschäft der Döhnerts. Die Aussage trifft es: “Mit Leib und Seele dabei!“

Das richtige Lernen begann aber nach der Lehre, vor allem der Umgang mit den eigenen Talenten. Die Döhnerts waren der Meinung, dass man nach der Lehre Erfahrungen in anderen Betrieben sammeln sollte. Cindy fand das in Ordnung und lernte weiter in verschiedenen handwerklichen Betrieben z.B. in der Bäckerei Müller (Lichtenberg).

Hier zeigte sich ihr Talent zu managen, mit Spaß das Frühstück, den Verkauf, den Mittagstisch in „ihrem“ Café zu organisieren.

Sie nennt es Selbstverwirklichung, Ideen umsetzen, sich daran freuen, das alles gelingt und jeder Spaß hat: ihre Kolleginnen und ihre Kunden.

Die Herausforderungen hat sich Cindy in ihrer Arbeit selbst gesucht. Ich finde, ein bischen schade. Wer mit dieser Selbstverständlichkeit Verantwortung übernimmt, ohne Tipps, Anleitungen oder einer Schulung, muss gefördert werden.

Diese Mischung aus Verantwortung und Empathie, so wie sie Cindy vertritt, ist goldwert.

Verkäuferinnen wie Cindy brauchen Herausforderungen, konkrete Aufgaben, Gespräche wenn es um die Umsetzung geht und ein Feedback.

Das sind für sie gute Arbeitsbedingungen.

Sie zeigen ein Stück Zukunft im Verkauf: die Guten stärken, ihnen helfen Ziele umzusetzen.

Sie suchen auch die Selbstverwirklichung.

Im Prinzip ist dafür der Verkauf im Bäckerhandwerk ideal. Man kann selbständig verkaufen mit Fantasie dekorieren, die Waren (wenn möglich) originell präsentieren.Cindy fand diese Bedingungen bei ihrem letzten Chef, beim Bäckermeister Kai-Uwe Vos.

Vielleicht ist es die Skepsis, nie wieder so gute Arbeitsbedingungen zu bekommen, vielleicht aber auch die Suche nach einer neuen Herausforderung, die Cindy die Branche wechseln lässt.

 

Bildergalerie

Neuen Kommentar schreiben

Restricted HTML

  • Zulässige HTML-Tags: <a href hreflang> <em> <strong> <cite> <blockquote cite> <code> <ul type> <ol start type> <li> <dl> <dt> <dd> <h2 id> <h3 id> <h4 id> <h5 id> <h6 id>
  • HTML - Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.
  • Web page addresses and email addresses turn into links automatically.
Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Mit Absenden Ihres Kommentars werden Ihre Einträge in unserer Datenbank gespeichert. Weitere Informationen finden Sie in unserer → Datenschutzerklärung.
Wie viele Buchstaben hat das Wort Helden? Geben Sie bitte die entsprechende Zahl ein!