Wir müssen reduzieren

Reduktion statt Leistung

Es ist schon deutlich zu spüren, dass die Preiserhöhungen die Kaufkraft einschränken, in manchem Betrieb auch absolut. Das ist eine Herausforderung. Und, verlangt nach neuen Konzepten. Reduktion ist die schnelle Lösung? Es muss reduziert werden = weniger Ware in den Geschäften. Eigenes Erlebnis, was hat der Betrieb davon, wenn ab Mittag keine Brötchen (auch keine Spezialbrötchen), keine Markenbrote und eine geringe Menge von Mischbroten und Kuchen im Regal zu sehen sind? Auch wenn es etwas platt klingt, deshalb Hand aufs Herz, was denkt der Kunde? Automatische Reduzierung, wenn die Kundenzahl sinkt? Ist das der einzige Weg? Lohnt es sich nicht den / die Verkäufer*in zu unterstützen, vor allem bei der Vermittlung von Orientierungen, Motivation und beim Schwerpunkte setzen & einer positiven Kontrolle. Dieser Weg funktioniert doch. Er fordert die Mitarbeiter*rinnen. Die Beziehungen zum Betrieb werden enger. Eine Reduktion geht immer in Richtung Rechtfertigung nach dem Motto: wenig Ware, wenig Kunden. Es geht nicht anders.

1 Kommentare

  1. Dr. Karin Raschinsky

    Den anschließenden Kommentar habe ich per WhatsApp erhalten. Ich veröffentliche im Auftrag von Frau Neubert.

    Ich finde die Reihenfolge falsch. Sicher muss man etwas reduzieren, wenn sich abzeichnet das Kunden dauerhaft weg bleiben. Allerdings sollte Ware schon in ausreichender Menge vorhanden sein. Und, ich denke, das die Menschen jetzt bewusster kaufen, was eigentlich eine Chance ist. Entsprechend sollten die Verkaufsgespräche sein, die Rückkehr zu heimischer handwerklicher Ware.
    So würde ich zumindest denken und kaufen.

    Liebe Grüße ihre
    Antje Neubert (Verkäuferin: Kloster Café Fiedler, Lehnin)

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